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Brasilien: Flughafen-Bewohner Heinz Müller nicht in der Psychiatrie

Datum: 30. Oktober 2009
Uhrzeit: 14:47 Uhr
Ressorts: Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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deutscher-viracopos-normalDer deutsche Staatsbürger Heinz Müller, der die vergangenen 2 Wochen auf dem Flughafen von Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ausgeharrt hat, wird nach seiner gestrigen überraschenden Einlieferung in ein regionales Krankenhaus weiterhin stationär behandelt. Entgegen einer Vielzahl von Medienberichten ist er allerdings nicht in der Psychiatrie interniert. Das brasilien Magazin steht mit dem Hospital in Kontakt, konnte mit Müller jedoch nicht selbst sprechen.

„Er ist hier, die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Wann er entlassen wird, ist völlig unklar“ bestätigte eine Mitarbeiterin der zuständigen Abteilung „Pronto Socorro“ (dt. „Erste Hilfe“) eine telefonische Anfrage. Weitere Informationen über den Gesundheitszustand des 46-jährigen Patienten konnte sie keine herausgeben. Die psychiatrische Abteilung des Universitätskrankenhauses in der rund eine Autostunde von der Millionenmetropole São Paulo entfernten Industriestadt hatte zuvor gegenüber dem brasilien Magazin zudem erklärt, keinen Patienten mit Namen Heinz Müller zu behandeln.

Müller war Anfang Oktober nach Brasilien eingereist, um sich mit einer dort lebenden Frau zu treffen, die er über das Internet kennen gelernt hatte. Dieses Treffen kam angeblich auch zunächst zustande. Doch Mitte Oktober trennten sich aus bislang ungeklärten Umständen die Wege der beiden und der unter Parkinson leidende Frühruheständler harrte seitdem in der Wartehalle des Regionalflughafens aus.

Die zuständige Verwaltung Infraero war von Beginn an über den Fall informiert, sah jedoch bislang keinen Grund, ihm von dem öffentlichen Gelände zu vertreiben. Nach dem Presserummel der vergangenen Tage zeigte er jedoch erste Symptome von Stress und „psychischen Störungen“, so dass die Verantwortlichen am Donnerstagnachmittag Ortszeit einen Krankenwagen alarmierten, der ihn samt seiner Habseligkeiten in das nahe gelegene Hospital brachte.

Foto: Divulgação/Rose Mary de Souza/Terra

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