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Fleissige Handwerker in schwarz-gelber Uniform

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Datum: 07. Januar 2007
Uhrzeit: 00:49 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Handwerker sind teuer. Vielleicht in Brasilien nicht so teuer wie in Deutschland, aber auch hier muss man letztendlich seine Rechnung bezahlen. Was aber, wenn man eines Tages feststellt, dass fleissige Handwerker – in schwarz-gelber Uniform – am Vordach des Hauses zugange sind, um einige – für sie – praktische Veränderungen vorzunehmen. Kostenlos! Doch da sie es gewiss nicht mir zuliebe tun und anstelle einer Rechnungsstellung nur einen ruhigen und gemütlichen Platz zum Wohnen, Schlafen und für die Kindererziehung suchen, musste ich handeln. Ich habe sie gnadenlos rausgeschmissen. Zuerst waren sie ein wenig verwirrt, doch anscheinend haben sie sich – mit Sicherheit unter Protest – verzogen. Manchmal, so habe ich es selbst schon an anderer Stelle erlebt, kommen sie einfach wieder und fangen dreist wieder genau dort an, wo sie aufgehört haben. Und wenn die Früchte ihrer Arbeit inzwischen verschwunden sind, dann geht es eben von vorne los. Und dann werde ich wohl erneut handeln müssen.

Am besten man greift früh ein. Nämlich dann, wenn sich erst wenige Familienmitglieder an der Arbeit beteiligen. Nachfolgende Baumassnahme existiert inzwischen nicht mehr. Die zwei „Bauherren“ gibt es dagegen schon noch.

Und wer an meiner Entscheidung Anstoss nimmt, sollte sich mal betrachten, wie ihre architektonisch einzigartige Konstruktion nach ein paar Monaten ausgesehen hätte. Wenn man sie wie jener Nachbar einfach ungestört arbeiten lässt.

P.S.: Im Endeffekt handelt es sich um eine einfache hiesige Wespenart. Nur scheint ihr Stich hier in Südamerika etwas schmerzvoller zu sein als bei der gemeinen deutschen Wespe. Und diese Art hier scheint auch etwas agressiver zu sein (noch aggresiver sollen die orangenen Wespen sein, die sind auch grösser). Aber egal welche Art: Sollte man sie nicht in Ruhe lassen, wenn das Nest eine gewisse Grösse erreicht hat, kann dies wirklich sehr gefährlich werden. Und auch hier in Brasilien ist eine Vernichtung durch die Feuerwehr eine kostspielige Angelegenheit.

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