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Rolândia – Kleinstadt im Norden Paranás

Datum: 22. Juli 2006
Uhrzeit: 21:08 Uhr
Ressorts: Magazin Inside
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Als ich vergangenen Montag geschrieben habe, dass ich nach Curitiba zum Konsulat muss, hatte ich schon meine Busfahrkarte gebucht. Etwa 3 Stunden vor der Abfahrt wollte ich mich noch wegen der Adresse vergewissern und besuchte die Website des auswärtigen Amtes. Dort las ich mit Erschrecken, dass das Konsulat in Curitiba gar nicht für Toledo zuständig ist. Mein neuer Heimatort wird von Rolândia aus betreut, einer Kleinstadt in der Nähe von Londrina im Norden Paranás.

Ich bin also schnell zum Busbahnhof gefahren, habe mein Ticket zurück gegeben und habe mir eine Fahrkarte nach Rolândia gekauft. Der Bus fuhr ebenfalls gegen 22 Uhr ab, jedoch liegt Rolândia näher an Toledo als Curitiba. So war ich schon gegen 4.15 Uhr morgens in dem verschlafenen Nest.

Ich hatte also sehr viel Zeit Fotos zu machen, bis gegen 9 Uhr das Konsulat öffnete. Drei Fotos zeige ich auszugsweise hier im Blog, die restlichen 71 Schnappschüsse gibt es wie immer im Fotoalbum.

'Besuch in Rolândia' von digdigger

'Besuch in Rolândia' von digdigger

'Besuch in Rolândia' von digdigger

Rolândia ist eine Gemeinde im brasilianischen Bundesstaat Paraná. Sie hat 53.479 Einwohner (Stand 2004).

Der Ort wurde von Erich Koch-Weser und anderen Flüchtigen vor dem Nationalsozialismus, darunter viele Juden, nach deren Emigration 1933 gegründet und stellt eine bedeutende deutschsprachige Siedlung in Südamerika dar. Nach dem Ende des Nationalsozialismus diente der Ort aber auch entkommenen Mitgliedern des nationalsozialistischen Systems als Unterschlupf. Diese Ereignisse wurden 1999 in dem Dokumentarfilm Flucht in den Dschungel von Michael Juncker dargestellt.

Es existiert heute eine Nachbildung des Bremer Roland von 1957, die an die bremische Heimat Koch-Wesers und das Benennungsmotiv des Ortes erinnert. Ebenfalls den deutschen Einwanderern zuzuschreiben ist das jährliche Oktoberfest.

(Quelle: Wikipedia)

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