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Google verspricht Zusammenarbeit

Datum: 29. April 2006
Uhrzeit: 23:51 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Der Suchmaschinenriese Google gerät in Brasilien wegen seiner Online-Community Orkut immer mehr in Bedrängnis. Es geht hauptsächlich um die Verbreitung von Kinderpornographie und rassistischen Inhalten. Nun hat David Drummond, Leiter der Google-Rechtsabteilung zusagt, mit den brasilianischen Behörden zu kooperieren. Allerdings sei dies nicht ganz einfach, da im vorliegenden Fall nicht nur brasilianisches, sondern auch internationales Recht angewendet werden müsse.

Die brasilianische Justiz will Zugang zu den Informationen über Nutzer der Online-Community, die Google weltweit betreibt. Drei von vier Usern des Systems kommen hierbei aus Brasilien. Und von dort aus wird am häufigsten Kinderpornografie ausgetauscht. Und somit ist es nicht verwunderlich, dass die brasilianische Justiz nun für Ordnung sorgen will. Nur geht das leider nicht ohne die IP-Adressen und anderer persönlicher Daten der Nutzer. Und diese hat nun einmal Orkut/Google. Und diese tun sich äusserst schwer mit einer Herausgabe von Userdaten.

Nach Orkut-Richtlinien werden Verstösse wie die Verbreitung rassistischer Inhalte oder Kinderpornographie nach Meldung oder Bekanntwerden sofort gelöscht, so Drummand. Der Jurist verwehrte sich auch gegen den Vorwurf, Google dulde die stafbaren Aktionen. Dies entbehre jeglicher Grundlage. Es sei einfach unmöglich, jede einzelne Aktion eines Nutzers zu beobachten. Dafür wären es einfach zuviele. Rechtschaffende Nutzer könnten ja entsprechende Vorfälle oder illegale Inhalte melden. Das Orkut-Team würde sofort auf solche Hinweise reagieren und die entsprechenden Schritte einleiten. Und jeder zurückliegende Fall, so David Drummond, müsse separat und einzeln begutachtet und beurteilt werden. Komplette Listen würden auf keinen Fall den Behörden ohne weiteres zugänglich gemacht.

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