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Prinz William und der Brasiltitten-Test

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Datum: 27. März 2007
Uhrzeit: 18:01 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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So kann man auch berühmt werden. Man lässt sich auf einer Party mit Prinz William fotografieren. Wie viele andere auch. Dann säuft man weiter. Der Rest kommt später.

So zumindest machte es Ana Ferreira, eine brasilianische Studentin für Aussenbeziehungen in London. Wenn man nämlich am nächsten Tag die Fotos sichtet, verfliegt die erste Freude, dass man tatsächlich gestern Nacht einen leibhaftigen Prinzen kennengelernt hat. Viel wichtiger ist, dass dieser die eigenen Brüste begrapscht. Auf dem Foto natürlich. Erinnern kann man sich daran leider nicht. Zu besoffen war man dann doch gewesen.


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Aber Mama und Pernambuco ist weit, und so überlegt man, wie diese Ungehörlichkeit des Thronfolgers zu behandeln ist. Direkt nach dem Foto hätte man ja noch einen schönen Aufriss machen können. Doch der letzte Abend ist weit. Aber Brasilianer sind je bekannlich immer voller Hoffnung. Und so lacht die Sonne nach zwei Aspirin schon wieder. Selbst im tristen London. Und zwar in Form von „The Sun“. Englands Klatschblatt Nr. 1 ist natürlich extrem interessiert und hat nach Aussage der Studentin, die dies natürlich alles zeitgleich in Orkut publiziert, „ein gutes Geld für das Foto bezahlt“.

Mit Sicherheit war es zu wenig, aber das wollen wir der 18-jährigen Studentin nicht unbedingt vorwerfen. So weit scheint sie mit dem Studium noch nicht zu sein, wenn sie nun auch einige Erfahrungen in „Aussenbeziehungen“ gesammelt hat. Aber zumindest präsentiert sie ihr Land nun auf der Titelseite einer bedeutenden englischen Zeitung, die leider laut neuen EU-Regelungen nicht mehr dafür verwendet werden darf, Fish & Chips darin einzupacken. Und die englischen Jungs werden im Altpapier graben und ab sofort denken, dass Brasilianerinnen ganz wild auf Tittentests sind.

Die Mama in Brasilien reagiert natürlich – gemäss brasilianischem Anstandes – empört, dass die Zeitung solche Fotos abdruckt. Dass die Tochter sie verkauft hat, ist nebensächlich. Und die an ihren sekundären Geschlechtsmerkmalen durchgeknetete Tochter freut sich über Angebote für Interviews und Auftritte in TV-Shows. Prinz William ist nach seinem freien Tag – höchstwahrscheinlich in tierischer Begleitung in Form eines Katers – wieder zum Militärdienst eingerückt. Weit weg von der Sun, brasilianischen Titten und vor allem weit weg von Freundin Kate Middleton.

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