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Mozart und Brahms an der Küste Bahias

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Datum: 17. März 2014
Uhrzeit: 11:35 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
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Im brasilianischen Trancoso, einem idyllischen Städtchen an der Küste des Bundesstaates Bahia, wird derzeit das jüngste Theater Brasiliens eingeweiht: das Mozarteum Trancoso. Auf dem Programm stehen dabei Werke von Verdi, Mozart, Brahms, Beethoven und anderen sowie ebenso Bossanova, Musica Popular Brasileira und Jazz. Das Besondere an dem Festival und dem neuen Amphietheater ist aber seine Entstehungsgeschichte. Das Mozarteum Trancoso geht nämlich keineswegs auf eine öffentliche Investition zurück, sondern auf die Liebe zur Musik und zu Trancoso, die ein paar Freunde aus dem In- und Ausland miteinander verbindet.

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Angefangen hat es mit einem Ratsch zwischen den Freunden, unter ihnen der österreichische Unternehmer Reinold Geiger, die Italienerin Sabine Lovatelli, die in Brasilien lebt, der Luxemburger Architekt François Valentiny und der Brasilianer Carlos Eduardo Regis Bittencourt. Sie kamen dabei auf die Idee, mit einem Event außerhalb der Hochsaison einen Kontrapunkt zu setzen. Während Trancoso im Sommer ein äusserst beliebtes Touristen- und Ferienziel ist, sind in den restlichen Jahreszeiten Straßen und Plätze eher wie leer gefegt. Die Wahl fiel auf ein Musikfestival. Sabine Lovatelli konnte dabei auf ihre Erfahrungen zurückgreifen. Sie hat vor gut 30 Jahren das erste Mozarteum Brasiliens gegründet.

2012 fand das erste “MeT” statt, das Festival Música em Trancoso, zunächst auf einer improvisierten Bühne. Klar, dass ein von Erfolg gekröntes Projekt bessere Strukturen verlangt. Also machten sich die Freunde an die Arbeit. Architekt François Valentiny entwarf das Theater, Opernhaus und Musikzentrum, das Mozarteum Trancoso. Förderer wurden unter anderem im Freundeskreis gefunden. So entstanden eine Freilichtbühne und eine überdachte Bühne, die jeweils 1.100 Zuschauern Platz bieten.

Erwartet werden für das diesjährige Festival, das noch bis zum 22. März geht, 10.000 Besucher. Allein bei den Konzerten bleibt es allerdings nicht. Das Festival geht wesentlich weiter. So werden für die Buben und Mädchen der öffentlichen Schulen Trancosos und Umgebung kostenloser Musikunterricht und Schnupperkurse angeboten. Kostenlos sind auch die Workshops für Musikstudenten, mit den internationalen Solisten als Professoren.

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