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Verkaufsverbot von Handy-Karten in zahlreichen Bundesstaaten nicht eingehalten

farmacia

Datum: 23. Juli 2012
Uhrzeit: 21:27 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Ungeachtet des von der obersten brasilianischen Telekommunikationsbehörde Anatel auferlegten Verkaufsverbots wechselten am Montag (23) nachweislich zahlreiche Mobilfunkkarten ihren Besitzer. Wie das Internetportal Brasil-Internet.com berichtet, sollen Händler in mindestens acht Bundesstaaten gegen die Auflagen der obersten Telekommunikationswächter verstossen haben.

Auch im Hinterland des Bundesstaates Paraná interessierte die bereits vergangenen Woche angekündigte Maßnahme die meisten Ladenbesitzer wenig. In Toledo im äussersten Westen des Landes war es noch um die Mittagszeit in einer Apotheke ohne Schwierigkeiten möglich, eine entsprechende Prepaid-Karte des vom Verbots betroffenen Mobilfunkanbieter TIM zu erwerben. Im Schaufenster hing weiterhin eine entsprechende Werbung, ein Hinweis auf das Verkaufsverbot fehlte völlig.

Der Mitarbeiter im Ladenlokal kommentierte die Situation mit keinem Wort und wies zudem auch nicht darauf hin, dass eine Aktivierung der Karte derzeit gar nicht möglich ist. Dies stellte sich erst beim Aktivierungsversuch heraus, wo das Gespräch auf eine automatisierte Ansage umgeleitet wurde. Dort wurde der Kunde informiert, dass dem Betreiber der „Verkauf von Neuanschlüssen“ seitens der Anatel untersagt worden sei.

Zahlreiche Medien hatten den ganzen Tag über von Verstöße des SIM-Karten-Verkaufsverbotes berichtet, welches insgesamt drei Mobilfunkbetreiber betrifft und sämtliche Bundesstaaten des Landes umfasst. Allein TIM darf in 19 Bundesstaaten lediglich Geräte verkaufen oder Vertragsänderungen vornehmen, jedoch keinerlei neue Verträge für Sprach- oder Datenverbindungen abschliessen.

Den betroffenen Netzbetreibern drohen offiziell Strafen von umgerechnet 4.500 Euro je Tag und Bundesstaat, wenn die Anordnungen nicht eingehalten werden. Unklar ist jedoch, ob die Bußgelder tatsächlich erhoben werden, da nach letzten Erkenntnissen lediglich SIM-Karten verkauft, die dazugehörigen Anschlüsse jedoch nicht freigeschaltet wurden.

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