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Kino, Aspirin und Aasgeier

Datum: 20. September 2006
Uhrzeit: 17:33 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Das brasilianische Kulturministerium hat diese Woche entschieden, der amerikanischen Filmakademie den Spielfilm „Cinema, Aspirinas e Urubus“ zur Nominierung für den Oscar des besten fremdsprachigen Filmes vorzuschlagen.

„Cinema, Aspirinas e Urubus“, zu deutsch „Kino, Aspirin und Aasgeier“ ist das Regiedebüt von Marcelo Gomes, einem pernambucanischen Regisseur und Drehbuchautor. Der Film erhielt weltweit auf Filmfestivals bislang 23 Preise und avancierte zum Publikumliebling.

Die Geschichte dreht sich um einen desertierten deutschen Soldaten namens Johann, der in den letzten Kriegsjahren des 2. Weltkrieges mit einem Lieferwagen und einem Filmprojektor den Nordosten Brasiliens bereist. In den verschlafenen Städten zeigt er den Menschen, die kein Kino kennen, Werbefilme über Aspirin und versucht das gleichnahmige Produkt zu verkaufen.

Der Film hat meines Wissens nach bislang keinen deutschen Verleih und wurde bislang immer im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Nachdem das Kulturministerium den Film vorgeschlagen hat – jedes Land darf dabei in dieser Kategorie nur einen einheimischen Film vorschlagen – muss nun zunächst die amerikanische Filmakademie diesen Film nominieren. Insgesamt werden für die Verleihung im nächsten Jahr in jeder Kategorie fünf Filme nominiert. Die Nominierungen werden am 23. Januar 2007 bekannt gegeben, die Verleihung findet am 25. Februar 2007 statt.

2005 schaffte es die vorgeschlagene Musikerbiographie des Sertaneja-Duos Zezé di Camargo & Luciano mit dem Filmtitel „Dois Filhos de Francisco“ nicht über die Nominierungshürde. Im Jahr zuvor wurde der Film „Olga“ ebenfalls nicht nominiert.

Unter Kultur-Online.net habe ich eine Kritik über den Film gefunden.

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