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Legendäres Festival ‚Rock in Rio‘ kehrt nach Brasilien zurück

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Datum: 17. August 2010
Uhrzeit: 14:23 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Das legendäre Musikfestival „Rock in Rio“ kehrt im kommenden Jahr an seinen Ursprung zurück. An zwei Wochenenden im September und Oktober 2011 ist damit Rio de Janeiro in Brasilien erneut Veranstaltungsort für Shows und Konzerte internationaler Rock- und Popstars. 10 Jahre lang mussten die Fans im grössten Land Südamerikas auf eine Neuauflage des Spektakels warten. Aus Kostengründen hatte Initiator Roberto Medina das Festival im Jahr 2004 nach Lissabon verlegt. Auch die Nachfolgeveranstaltungen 2006, 2008 und 2010 fanden in der portugiesischen Hauptstadt statt. Daneben war jedoch auch Madrid in Spanien Veranstaltungsstätte des Festivals.

In Rio de Janeiro hatte „Rock in Rio“ letztmalig 2001 Hunderttausende Besucher begeistert. Unter dem Motto „Rock in Rio por um Munde Melhor“ waren unter anderem Britney Spears, R.E.M und die Red Hot Chili Peppers vertreten, Hauptacts waren jedoch Iron Maiden mit fast 250.000 Zuschauer sowie Guns N‘ Roses. Berühmt wurde das Festival allerdings durch die legendären Auftritte von Queen, Tina Turner, AC/DC, Scorpions und vielen anderen Superstars im Jahr 1985 sowie der Fortsetzung im Jahr 1991, wo Guns N‘ Roses, Billy Idol und a-ha mit von der Partie waren.

Lange Zeit wurde über eine Fortsetzung an der „Geburtsstätte“ spekuliert, am gestrigen Montag gab Medina nun endlich grünes Licht. „Rock in Rio 2011“ findet vom 23. bis 25. September sowie vom 30. bis 02. Oktober 2011 im „Parque Olímpico Cidade do Rock“ in Jacarepaguá im Westen der Millionenmetropole statt. Dafür wird nun in den kommenden sechs bis acht Monaten das Veranstaltungsgelände komplett für den Megaevent vorbereitet. Die Fläche von 150.000 Quadratmetern ist im Jahr 2016 für den Freizeitpark der Athleten bei den Olympischen Spielen in der „Cidade Maravilhosa“ vorgesehen.

Medina rechnet an jedem der sechs Veranstaltungstage mit rund 120.000 Besuchern. Insgesamt werden 108 Künstler über 84 Stunden an Shows bieten, die Eintrittspreise sollen zwischen 40 und 90 Euro kosten. Darin enthalten ist auch der Zugang zu einem Freizeitpark mit Riesenrad sowie der Besuch eines Shopping-Centers mit 30 Geschäften und zahlreichen Bars und Restaurants. Die Investitionssumme des Festivals wird mit mehr als 34 Millionen US-Dollar beziffert.

Über die verpflichteten Künstler gibt es bislang nur wenig Angaben. Allerdings machen bereits Namen wie Shakira, Lady Gaga, Radiohead, Iron Maiden, Metallica und Guns N’ Roses die Runde. Aber auch brasilianische Künstler sollen das aus der ganze Welt erwartete Publikum begeistern. Hier ist die Teilnahme von Frejat, Capital Inicial, Jota Quest, Ivete Sangalo, Pitty, Toni Garrido, NX Zero, Sandra de Sá und Ivo Meirelles bereits bestätigt, alle nahmen auch an der Pressekonferenz teil.

„Rock in Rio 4“ ist zudem lediglich der Auftakt weiterer Festivals. Ausgabe Nummer 5 und 6 sollen gemäss einer Vereinbarung zwischen Medina und dem Bürgermeister von Rio de Janeiro, Eduardo Paes, an gleicher Stelle jeweils 2013 und 2015 stattfinden. Zudem ist angedacht, Konzerte im Rahmen der Eröffnungs- und Schlusszeremonie der Olympiade 2016 zu veranstalten.

Pünktlich zur Pressekonferenz wurde auch das bekannnte Jingle des Spektakel neu eingespielt. Dafür hatten sich zahlreiche Sänger und Musiker aus Brasilien im Studio versammelt, darunter Dinho Ouro Preto, Tico Santa Cruz, Pitty, Sandra de Sá, Ed Motta, Ivete Sangalo, Marcelo D2, Rogério Flausino sowie die Saxophonisten George Israel, Toni Garrido und Evandro Mesquita. In diesem Zusammenhang wurde auch nachfolgender Videoclip veröffentlicht.

Foto: Divulgação

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