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Immer mehr Brasilianer nutzen das Internet in den eigenen vier Wänden

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Datum: 25. April 2010
Uhrzeit: 14:48 Uhr
Ressorts: Kultur & Medien
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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internetDie Beziehung der Brasilianerinnen und Brasilianer mit dem Internet tritt in eine neue Phase ein. Nach einer nun vorgelegten Studie des Zentrums für Studien über Informationstechnologie und Kommunikation CETIC löst der heimische Computer nach und nach in Brasilien den PC am Arbeitsplatz oder in einem Internet-Café als wichtigstes Zugangsmedium zum weltweiten Datennetz ab.

In der nun vorgestellten Umfrage gaben fast die Hälfte der Befragten an, mittlerweile einen Internetanschluss zu Hause zu haben. Dies deckt sich auch mit der rasanten Steigerung von Heimcomputern in brasilianischen Haushalten. In urbanen Gebieten liegt hierbei die Durchdringung bei etwa 30 Prozent, Tendenz weiter steigend. Und in einem fast identischen Rahmen ist auch die Anbindung ans Internet via Telefonleitung, DSL oder Funkstrecke gestiegen.

Besonders bei den einkommensschwächeren Familien mit einen maximalen Haushaltseinkommen von bis zu 500 Euro ist ein besonders deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Das Internet-Café hat dadurch seine Vorreiterstellung verloren. Nur noch 45 Prozent der Befragten gaben an, den Zugang ausschliesslich in den in Brasilien Lan House genannten Geschäften zu nutzen. Und neben dem Arbeitsplatz bietet auch immer häufiger Schulen und öffentliche Bibliotheken einen kostenlosen jedoch oft kontrollierten Zugang zum WWW an.

Doch für den vollen Genuss aller digitalen Möglichkeiten realisieren sich die Menschen in Brasilien immer häufiger ihren Traum vom Internet in den eigenen vier Wänden. Personal Computer werden bereits seit geraumer Zeit in Brasilien immer preiswerter und damit nun auch für grössere Bevölkerungsschichten erschwinglich. Selbst der Staat hilft kräftig mit Steuerbefreiungen und Softwareentwicklungen bei der „digitalen Anbindung“ der Bevölkerung mit.

So sind vollständige Desktop-PCs mit geräumiger Festplatte, DVD-Brenner, Tastatur, Maus und Flachbildschirm sowie freier Linux-Software schon ab umgerechnet 300 Euro erhältlich. Oftmals können solche Angebote sogar in 10 Monatsraten ohne Zinsen bezahlt werden. Und Internet „via Radio“ gibt es bereits ab 15 Euro im Monat, selbst ein Telefonanschluss inklusive DSL-Flatrate ist mit 25 Euro bis 50 Euro je nach Geschwindigkeit kein absolutes Luxusgut mehr. Auch hier werden seitens der grossen Provider des Landes immer öfter Sonderaktionen für niedere Einkommensgruppen ins Leben gerufen.

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