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Club des Nichtstuns trifft sich – um nichts zu tun

Datum: 27. September 2008
Uhrzeit: 15:19 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Porto Alegre, ein milder Frühlingstag. Mehrere Dutzend Mitglieder des ‚Clubs des Nichtstuns‘ treffen sich in einem Park mit folgendem Ziel: einfach einmal nichts zu tun, rein gar nichts! Und das ist gar nicht so leicht, verlangt doch ständig irgendjemand von einem eine Kleinigkeit, doch meistens fehlt die Zeit. Am Ende artet alles in Stress aus, die Lebensqualität sinkt.

Um sich wirklich zu erholen gibt es nun diesen ungewöhnlichen Verein, der auf portugiesisch „Clube do Nadismo“ heisst. „Nadismo“ ist von „nada“ abgeleitet, was einfach „nichts“ bedeutet. Jede Woche wird ein anderer Park in der Metropole des Südens für den Müssiggang ausgesucht. Die Teilnehmer legen sich bei den Treffen so auf den Rasen, dass die Füsse gemeinsam ein grosses Quadrat bilden, in dem nichts drin ist – das Symbol für das Nichtstun. 40 Minuten einfach die Beine ausstrecken und die Gedanken fliegen lassen im Bundesstaat Rio Grande do Sul. Für die Anhänger dieser lässigen Lebensweise in Brasilien ist dies Entspannung pur und vor allem Gut für die Gesundheit. Denn so macher Teilnehmer hatte beruflich in der Vergangenheit schon gesundheitliche Probleme aufgrund des täglichen Stress und wurde von den Ärzten dringend angewiesen, bei seinen Aktivitäten ein paar Gänge runterzuschalten.

5.000 Mitglieder hat der Club im grössten südamerikanischen Land, auch im Ausland sind Anhänger zu finden. Und wer sich in der Stressspirale immer höher dreht, kann bei den regelmässigen Treffen sogar lernen, sich richtig zu entspannen und einfach mal nichts zu tun. Denn soviel Zeit muss einfach sein. Wohldem, der sich aus dem Teufelskreis der hektischen Aktivität befreit, denn dieser bekommt sogar ein Zerfifikat. Das absolute Nichtstun soll schliesslich auch entsprechend gewürdigt werden.

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