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São Paulo: 2007 bislang 14 Tote durch Leptospirose

Datum: 01. Juli 2007
Uhrzeit: 13:52 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Laut einer Veröffentlichung des städtischen Gesundheitsamtes von São Paulo sind alleine in diesem Jahr 126 Fälle von Leptospirose in der Millionenmetropole aufgetreten. 14 davon verliefen tödlich.

Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch Blut, Urin oder Gewebe infizierter Tiere übertragen wird. Auch verunreinigtes Wasser kann die Krankheit auslösen. In der Regel sind die Überträger in den Städten Ratten und Mäuse, jedoch können auch Hunde davon befallen sein. Auf dem Land kann man sich sogar bei Schweinen und Rindern anstecken.

Rund 5 Prozent der Patienten sterben an der Infektion durch die Bakterien. Im günstigsten Fall verläuft die Krankheit grippeähnlich mit Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Es können jedoch auch innere Blutungen und Nierenversagen auftreten, die zum Tod führen können.

In dem Bericht des Gesundheitsamtes geht weiterhin hervor, dass in rund 727.000 oder 22 Prozent der 3.3 Millionen Immobilien der Stadt Ratten präsent sind. 54 Prozent aller zwischen 1998 und 2006 aufgetretenen Fälle von Leptospirose konzentrieren sich auf 5 Prozent der Stadtfläche, meist in Favelas im Speckgürtel der Stadt. Besonders der Osten und Süden der Metropole sei stark betroffen.

In Deutschland werden übrigens jährlich rund 50 Fälle der meldepflichtigen Krankheit registriert, die in der Regel aus Urlaubsgebieten „importiert“ wird. Todesfälle sind überaus selten.

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