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Gelbfieber: WHO stuft São Paulo als Risikogebiet ein

Brasilien erlebt erneut eine hohe Zahl an Neuerkrankungen durch Gelbfieber (Foto: Dietmar Lang / IAP Photo)
Datum: 20. Januar 2018
Uhrzeit: 12:29 Uhr
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die brasilianische Metropole São Paulo zum Risikogebiet für eine Ansteckung mit Gelbfieber erklärt. Hintergrund ist ein erneuter Ausbruch der Tropenkrankheit in verschiedenen Bundesstaaten Brasiliens.

Die meisten Verdachtsfälle, Erkrankten und Todesfälle sind indes im Bundesstaat São Paulo verzeichnet worden. Allein in diesem Jahr sind laut dem Gesundheitssekretariat São Paulos bereits elf Menschen an Gelbfieber gestorben. Betroffen sind verschiedene Munizipe des Bundesstaates. Die WHO hat jedoch die Megametropole bei der Ausweisung als Risikogebiet mit aufgenommen.

Schon vor wenigen Wochen sind im Großraum São Paulos 26 Parkanlagen für Besucher gesperrt worden. Dem voraus gegangen ist der Fund von dutzenden an Gelbfieber verendeten Affen. Die verendeten Primaten gelten als Alarmsignal für die Tropenkrankheit, die von Mücken übertragen wird.

Mehrere Bundesstaaten Brasiliens haben bereits großangelegte Impfaktionen eingeleitet. In São Paulo sollen in den nächsten Tagen sieben Millionen Menschen gegen Gelbfieber geimpft werden. Vor den Gesundheitsposten bilden sich indes schon jetzt gigantische Warteschlangen.

Eine Impfempfehlung wurde von der WHO auch für Brasilienreisende ausgegeben. Wer São Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais, Espírito Santo oder die Amazonasregion besuchen will, sollte sich mindestens zehn Tage vor Reiseantritt gegen Gelbfieber impfen lassen.

Bei den aufgetretenen Gelbfieberfällen handelt es sich bisher um die silvestrische Form, die von zwei in Wäldern lebenden Mückenarten übertragen wird. 2017 ist in Brasilien nach Jahren erstmals wieder eine hohe Zahl an Gelbfieberfällen registriert worden. Insgesamt sind 777 Menschen daran erkrankt und 261 an den Folgen der Krankheit gestorben.

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