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Brasilianer geben jährlich Milliarden für Haustiere aus

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Datum: 15. November 2013
Uhrzeit: 20:05 Uhr
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Hund und Katze erfreuen sich in Brasilien immer größerer Beliebtheit. Umgerechnet etwa 4,6 Milliarden Euro gaben die Brasilianer allein im vergangenen Jahr für ihre Haustiere aus. Damit steht Brasilien weltweit auf dem zweiten Platz. Nur in den USA geben die Menschen mehr für ihre tierischen Mitbewohner aus.

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Sei es der Kratzbaum für die Katze, das Aquarium für den Zierfisch, ein schickes Jäckchen für den Kleinhund oder einfach nur Futter: die Brasilianer lassen sich ihre Tierliebe einiges kosten. Die einschlägige Industrie kann sich über mangelnde Umsätze jedenfalls nicht beklagen. So rechnet der Verband der brasilianischen Industrie für Haustierprodukte für dieses Jahr sogar noch mit einer Umsatzsteigerung von gut acht Prozent gegenüber 2012. Damit lägen die Ausgaben der Tierfreunde für Hamster, Hund & Co bei über fünf Milliarden Euro.

Der Anteil der Tierprodukteindustrie am Bruttosozialprodukt ist mit 0,32 Prozent allerdings noch immer relativ gering. Doch sieht der Verband durchaus noch Erweiterungspotential, etwa was das Futterangebot anbelangt. Theoretisch würden beispielsweise alle brasilianischen Hunde und Katzen zusammen täglich 4,4 Millionen Tonnen Futter verspeisen. Die Industrie sorgt aber nach eigenen Angaben nur für 2,3 Millionen Tonnen. Viele Tiere ernähren sich daher von Essenresten und Abfällen.

Hunde- und Katzenfutter gibt es längst nicht nur in der Tierbedarfshandlung zu kaufen. Auch in den Supermärkten findet man inzwischen Regale mit Leckereien und Spielzeug für die Vierbeiner. Beim Tante-Emma-Laden um die Ecke kann das Futter zudem abgewogen gekauft werden. Zudem schiessen vielerorts kleine “Banho e Tosa”-Läden aus dem Boden, in denen die Felltiere stilgerecht gebadet, gebürstet und geschoren werden. Auch Tier-Hotels und Tagespensionen sind im größten Land Südamerikas längst keine Seltenheit mehr.

Egal ob Industrie, Einzelhandel, Tierarzt, Züchter oder professionelle Gassigänger: sie alle können sich freuen. Das Geschäft mit den kleinen Lieblingen boomt.

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