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Dutzende Nelore-Rinder in Brasilien durch Kältewelle verendet

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Datum: 17. Juli 2010
Uhrzeit: 13:01 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Die Kältewelle im Süden von Brasilien hat inzwischen auch den Bundesstaat Mato Grosso erreicht. Am Freitag vermeldeten die Wetterdienste dort mit 3 Grad die niedrigsten Temperaturen des Jahres. Zu kalt für eine spezielle Rasse von Rindern, die dort zu Dutzenden den sprichwörtlichen Kältetod fanden.

Auf einer Fazenda in der Region Antônio João in Grenznähe zu Paraguay verendeten gleich 79 Rinder binnen weniger Stunden, rund ein Viertel der gesamten Herde des Viehzüchters.

Die Tiere wurden laut Veterinärmedizinern aufgrund der niedrigen Temperaturen von einer Bakterienart befallen, die letztendlich den Tod verursachte. Die Rinder der Rasse „Nelore“ sind ohnehin temperaturanfällig, besonders wenn die Schwankungen sehr plötzlich erfolgen. Am vergangenen Montag herrschten in der Region noch 32 Grad, am Freitag lediglich 3 Grad, mit einer gefühlten Temperatur von -2 Grad.

Das Nelore-Rind ist eine Zebu-Rinderrasse und wurde in Brasilien aus Indien importierten Ongole-Rindern gezüchtet. Sie sind prinzipiell sehr tolerant gegen hohe Temperaturen und haben dabei eine natürliche Resistenz gegen Parasiten und Krankheiten. Ihr Markenzeichen ist der ausgesprochen große Höcker, der sich über Schulter und Hals erstreckt. Die langen Beine helfen den Tieren dabei, im Wasser zu waten und zu grasen.

Foto: Wikipedia

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