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Mehrere Tote nach starken Unwettern im Süden Brasiliens

Schwere Unwetter mit Überschwemmungen haben in den vergangenen Tagen im Süden Brasiliens mehrere Todesopfer gefordert. Alleine im Bundesstaat Rio Grande do Sul sind 7 Menschenleben zu beklagen, über 20.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In 32 Städten und Gemeinden wurde seit September zwischenzeitlich der Notstand ausgerufen.

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Veröffentlicht: 20. November 2009 um 19:16h | Aktualisiert: 20. November 2009 um 19:21h
Abgelegt unter: Gesundheit & Umwelt

unwetter-normalIm Süden Brasilien sind bei schweren Unwettern mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul reissen die Katastrophenmeldungen derzeit nicht ab. Hier starben bislang sieben Personen durch Überschwemmungen, Erdrutsche, Blitz- oder Stromschläge. Auch im Bundesstaat Santa Catarina ist ein erstes Todesopfer zu beklagen.

In Candelária in Rio Grande do Sul wurde eine 19-jährige durch einen Blitz getötet. Zuvor hatten sie und ihr 21-jähriger Freund bei einem Gewitter Schutz unter einem Baum gesucht. Der Mann wurde bei dem Einschlag nur leicht verletzt, die junge Frau war sofort tot.

Auch aus der Provinzhauptstadt Porto Alegre werden fatale Opfer gemeldet. Zudem sind die Gemeinden Canoas, Capivari do Sul und Cidreira betroffen. Über 20.000 Menschen mussten mittlerweile ihre Häuser verlassen und sind bei Freunden oder in Notunterkünften untergebracht. Über 1.000 Häuser wurden vollständig zerstört, zudem sind viele Schulen nicht mehr benutzbar, unzählige Dächer wurden abgedeckt. Laut der Regionalverwaltung haben alleine seit September insgesamt 32 Städte und Gemeinden aufgrund starker Unwetter den Notstand ausgerufen.

Der Zivilschutz ist pausenlos im Einsatz und verteilt an die Opfer der Naturkatastrophe der vergangenen Tage Lebensmittel, Decken, Matratzen und Kleidung. Mitarbeiter der Versorgungswerke versuchen ebenfalls rund um die Uhr, unterbrochene Elektrizitätsleitungen wieder Instand zu setzen. In vielen Regionen sind noch immer über 100.000 Menschen nach heftigen Stürmen seit Tagen ohne Strom.

Foto: Jefferson Bernardes / Palácio Piratini

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