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Weiterer Mord in Salvador

Datum: 28. Februar 2006
Uhrzeit: 17:19 Uhr
Ressorts: Carnaval, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Am frühen Dienstag morgen wurde in Salvador der zweite Mord innerhalb der Carnavals-Tage registriert. Der 23-jährige Ricardo Sanches Santos wurde in der Nähe der „Barra-Ondina“ – Zone erstochen. Wie die Polizei mitteilte, stach der 18-jährige Paulo Giovane Reis mehrfach auf sein Opfer ein, welches wenige Minuten später trotz sofortiger ärtztlicher Rettungsmassnahmen verstarb. Nach der Messerattacke entstanden tumultartige Zustände. In diesem Bereich gaben die berühmten brasilianischen Künstler Daniela Mercury und Carlinhos Brown gerade auf ihren Lautsprecherwagen Konzerte. Die Darbietungen wurden daraufhin unterbrochen. Das Motiv der Bluttat ist noch unklar. Nach Zeugenaussagen könne es bei dem Streit darum gegangen sein, welcher der beiden Künstler – Mercury oder Brown – der Bessere sei.

In der gleichen Zone wurde durch einen Amokschützen vor 2 Tagen bereits die 19-jährige Luciene Rodrigues Da Silva getötet. Hier liegen nachwievor keine Hinweise auf das Motiv des Täters vor.

Insgesamt zieht die Polizei von Salvador da Bahia jedoch ein positive Bilanz. So wären von 19h Donnerstag abend bis 7h Dienstag morgen insgesamt 1.290 Einsätze registriert worden. Dies wäre nach 1.545 Einsätzen im letzten Jahr ein Rückgang um 16.5%. Auch die medizinischen Versorgungsstationen rund um die Festivitäten verzeichneten einen Rückgang. Waren es im letzten Jahr noch 6.662 Behandlungen, so reduzierte sich die Zahl in diesem Jahr auf 5.825 Behandlungen. Hierbei sind die bei der Polizei registrierten Einsätze mit eingeschlossen.

Polizeioberst Aristoteles Borges sieht den Rückgang als Zeichen einer guten Prävention und der hervorragenden Arbeit seiner Beamten. Durch 23 installierte Kameras und 1.500 Polizisten, viele in Zivil, hätten Meinungsverschiedenheiten schon frühzeitig erkannt und geklärt werden können. Maßnahmen zur Deeskalation der Situation seien die wichtigsten Aufgaben seiner Beamten gewesen.

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