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Kölner Karneval will Brücke nach Brasilien schlagen

Foto: Marco Leal / IAPF

Datum: 15. November 2012
Uhrzeit: 09:05 Uhr
Ressorts: Carnaval
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Das diesjährige Kölner Saisonsmotto „Fastelovend em Blot – he un am Zockerhot“, was übersetzt so viel wie „Karneval im Blut – hier und am Zuckerhut“ heißt, soll eine Brücke nach Brasilien schlagen, wo Karneval bekanntlich mindestens genauso exzessiv gefeiert wird wie in Kölle. Denn im größten Land Südamerikas ist 2013 das Deutschlandjahr und auch so manche Sambaschule hat sich daher auch Deutschland als Motto für ihre Parade ausgesucht.

Der wohl bekannteste Ort in Brasilien für die närrischen Tage ist zweifelsfrei Rio de Janeiro sein. Die Stadt, weltberühmt für ihren exzessiven Karneval, platzt vor Touristen zu dieser Zeit jedes mal aus allen Nähten. Traditionell wird die Karnevalssaison in Rio vom Bürgermeister eröffnet, indem dieser die Schlüssel der Stadt an den meist schwergewichtigen König „Momo“ übergibt. Anschließend wird fünf Tage und Nächste ohne Hemmungen gefeiert, wobei das normale öffentliche Leben der kompletten Stadt faktisch lahm gelegt wird.

Spektakel im Sambódromo

Falls man vorhat, sich dieses Spektakel einmal persönlich anzuschauen und für den „Carnaval“ extra nach Rio de Janeiro zu fliegen, sollte man sich allerdings bewusst darüber sein, dass der Karneval in Rio eine andere Kleiderordnung verlangt als es beispielsweise in Köln der Fall ist. So sind die Damen sicher gut beraten sich verschiedene Abendkleider mit nach Rio zu nehmen. Aber auch die Herren sollten sich vorher über die zu Karneval in Rio angesagte Garderobe informieren und sich dementsprechend ausstatten. Das Highlight des Karnevals in Rio sind sicherlich die Feierlichkeiten im Sambódromo, in dem dreizehn Sambaschulen mit jeweils ca. 5000 Mitgliedern um den Titel des Karneval-Meisters konkurrieren.

Eröffnung der deutschen Karnevalssaison

Seit dem 11.11. um 11:11 Uhr haben in manchen Teilen Deutschlands wieder die Narren das Heft des Handelns in der Hand. Nein, es waren keine neuen Landtagswahlen oder ähnliches, die Rede ist viel mehr von den Karnevalsverrückten im Rheinland. Wie jedes Jahr wurde vor allem in der Karnevalshochburg Köln kräftig in die neue Karnevalssaison gefeiert. So musste der Kölner Heumarkt bereits um 10:30 Uhr wegen Überfüllung geschlossen werden. Da der traditionelle Karnevalsbeginn auf einen Sonntag fiel und das Wetter förmlich zum schunkeln einlud, konnte dabei sogar ein neuer Besucherrekord aufgestellt werden.

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